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Zitat:
"Es ist immer alles Lustig - bis einer ein Auge verliert. Und dann will es wieder keiner gewesen sein"
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| dreystein || Dienstag, 7. Februar 2006 || antworten |
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Satire, Humor und Sarkasmus spielen mit den Gefühlen von Menschen.
Komisch das einige Menschen so betroffen reagieren nur weil man ihre Grundwerte veräppelt.
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dreystein || Dienstag, 7. Februar 2006|| antworten
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Das ist keine Betroffenheit, das ist der Mob. Da sterben Leute. Karrikaturen sollte man nicht so beantworten (obwohl ich gestehen muß, daß ich die Bilder nicht kenne). Aber nichts rechtfertigt solche Randale.
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nelly_pappkarton || Dienstag, 7. Februar 2006|| antworten
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Es ist eine persönliche Frage welche Werte so unveräußerlich sind, dass man dafür sterben (oder auch töten) würde.
Für mich bleibt das religöse Motiv ebenso unverständlich wie eine Reihe anderer.
Aber die bedrohte Menschenwürde, das Recht auf Leben und Freiheit könnten mich dazu bewegen fast ebenso zu handeln wie die Muslime.
Bitte verstehen Sie Freiheit nicht als Recht andere zu verletzten.
[edit] allzupeinliche typo
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dreystein || Dienstag, 7. Februar 2006|| antworten
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Genauso, wie die Muslime wollen, dass man ihre Religion und ihre Gesellschaft akzeptiert, sollten diese auch akzeptieren, dass es bei uns nunmal Meinungsfreiheit gibt. Vielleicht sehe ich das zu lax - ich höre die ganze Sache nur am Vorbeigehen und dieses Blog ist da sicher auch nicht der richtige Ort dafür - aber ich finde, die reagieren total über. Es gibt zivilisierte Methoden, um so ein Problem zu beheben, da muss man keine Botschaften anzünden. Bedrohung der Menschenwürde ist für mich z. B. die Nichteinhaltung der Genfer Konventionen oder die Tatsache, dass Frauen gesteinigt werden können, weil sie ein Kind von ihrem Vergewaltiger bekommen, aber nicht die Darstellung eines Gottes in einer Zeitung.
[A *person* is smart. People are dumb, panicky, dangerous animals and you know it.]
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nelly_pappkarton || Dienstag, 7. Februar 2006|| antworten
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Jede Kultur legt die Regeln fest in denen die Menschen in dieser Kultur leben möchten. Wir sollten lediglich den Menschen die nicht mit diesen Regeln leben möchten einen (einfachen) Ausweg bieten.
Die Grenzen zwischen Fortentwicklung und kulturellem Kolonialismus sind leider genauso fließend wie die von Toleranz zu Wegschauen. Meiner Ansicht nach gibt es keine einfachen Lösungen wenn Menschen im Spiel sind. Macht und Politik machen die Dinge dazu auch nicht einfacher.
Es tut mir leid dieses Thema so ausgewalzt zu haben, aber den ersten Kommentar konnte mir wirklich nicht verkneifen. Der Spruch traf zu gut die Situation.
Auf jeden Fall Danke für die anregende Diskussion.
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dreystein || Dienstag, 7. Februar 2006|| antworten
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... und schalten Sie auch das nächstes Mal wieder ein, wenn es heißt: "Ungefährdet diskutieren mit gefährlichem Halbwissen!" Vielen Dank!
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nelly_pappkarton || Dienstag, 7. Februar 2006|| antworten
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Das Thema ist kompliziert.
Aber zu glauben, dass unsere Grundwerte das allein seelig machende für alle Menschen ist wäre falsch.
Wir müssen immer alle andere missionieren. Im Moment vielleicht nicht durch eine Religion, sondern durch das brutale aufdrücken der Konzepte die bei uns mal funktioniert haben (siehe Weltbank/Freihandel, etc).
Doppelzüngig ist es aber dann bei Spiegel-TV bedauern das die Aboriginal Ihre Kultur verlieren (und in unserer westlichen Kultur versagen)
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dreystein || Mittwoch, 8. Februar 2006|| antworten
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Ich weiß nicht, aus welcher Stadt du kommst.
Aber ich werde es herausfinden.
Und dann werde ich gucken, ob es davon eine Botschaft in Saarbrücken gibt.
Und die zünd ich dann an.
Niemand verarscht Jesus!
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| w_4 || Dienstag, 7. Februar 2006 || antworten |
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Chapeau, Frau Pappkarton!
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ellendegeneres || Mittwoch, 8. Februar 2006|| antworten
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...und es ist dennoch nicht ohne Risiko, "laut" seine Meinung zu äussern...
Heute Morgen habe ich im Radio (WDR 5) einen absolut Zutreffenden Kommentar gehört:
Es wird nicht lange dauern bis die üblichen Betroffenen (gerade in den Nachrichten: Prof. (ich bin vom Papst von der Lehre ausgeschlossen worden) Hans Küng, der den dänischen Ministerpräsidenten auffordert, sich (wieso, der hat doch gaaar nix gemacht) zu entschuldigen...) soooooooo betroffen sind, dass sie einfordern, dass wir alle Gutmenschen unsere Toleranz aufpeppen gegenüber der "Eigenart" der Muslime, in besonderer Weise auf PROVOKATIONEN zu reagieren. Aus der Aufklärung stammende Begriffe und Ideen wie Menschenwürde und Freiheitsrechte werden mittlerweile auch von den "verantwortlichen Aufrührern" als Gegenargument zur Einforderung von Toleranz gegenüber der Intoleranz verwandt.
Es handelt sich um gesteuerte Krawalle, die aber auch nichts mit den Veröffentlichungen von KARIKATUREN zu tun haben. Wir reden hier von Farbe auf Papier, das genausowenig den Propheten als Stifter einer friedliebenden Religion, wie das Christentum basierend auf einem verzeihenden Gott darstellt, wie der Comic "Der bewegte MAnn" eine pornographische Darstellung von Menschen ist.
Die Verfechter einer fundamentalistischen Religionsauffassung und die Machthaber der autokratischen Regimes haben lediglich mal wieder einen Weg gefunden, die analphabetischen Massen für sich zu instrumentalisieren.
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| holgerrause || Dienstag, 7. Februar 2006 || antworten |
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gestern bei CNN gelernt habe: da Jesus ja auch im Islam immerhin ein Prophet ist (Eddi Izzard dazu: "Mohammed is top dog, Jesus left wing striker, Abraham center defense. 'Go-Mo, Go-Mo!'"), darf man auch Jesus nicht beleidigen ohne Joghurtboykott von Saudi-Arabien zu befürchten oder so...
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| arne9001 || Dienstag, 7. Februar 2006 || antworten |
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Go-Eddi, Go-Eddi!
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ellendegeneres || Mittwoch, 8. Februar 2006|| antworten
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